Scheiden tut weh – Detektive sammeln Beweise für die Scheidung

Scheiden tut weh – Detektive sammeln Beweise für die Scheidung

Für so manche Ehe gilt im wahren Leben die Aussage „Scheiden tut weh“, die auch in einem Volkslied festgehalten wurde. Ebenfalls ist der Spruch „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ (Ferdinand von Schill 1776 – 1809). Gründe dafür, sich scheiden zu lassen, gibt es viele, doch oft sind es das wiederholte Fremdgehen, Suchterkrankungen oder ein besonders gravierender Grund, Gewalt in der Ehe.

Hinweis!

Seit Mitte der 70er Jahre gibt es das sogenannte Schuldprinzip bei Ehescheidungen nicht mehr. Das bedeutete, dass eine Ehe nur dann geschieden werden durfte, wenn sich einer der Ehepartner schuldhaft verhalten hat. Die Unterhaltspflichten und -rechte richteten sich unter anderem danach.

Auch wenn das gesetzlich verankerte Schuldprinzip nicht mehr existiert, so bleibt die Frage nach der Schuld weiterhin bestehen. Die eheliche Untreue ist die häufigste Ursache für eine Scheidung. Heute ist das Zerrüttungsprinzip gültig. Das bedeutet, dass wenn die Ehe schlichtweg gescheitert ist, dass sie geschieden werden kann. Die Schuldfrage spielt dann in bestimmten Fällen zumindest eine kleine Rolle, wenn es um die Höhe des zu zahlenden Unterhaltes geht.

Werden Beweise dafür benötigt, dass eine eheliche Untreue vorliegt, hilft die Detektei Wien und beschafft die gewünschten Beweise. Selbst wenn das Schuldprinzip seit der Gesetzesänderung 1976 nicht mehr gültig ist, so spielt die Schuldfrage vor den deutschen Richtern wieder eine zumindest kleine Rolle. Somit kann sich das Einschalten von Privatdetektiven lohnen.

Der Unterhalt: Die Beweispflicht bei der Unterhaltsberechnung

In der Regel führt ein Scheidungsgrund dazu, dass der untreue Ehepartner zu einer lebenslangen Unterhaltszahlung an den geschädigten Ehepartner verurteilt wird – sofern nicht der Fakt vorliegt, dass die Ehe zuvor bereits unheilbar zerrüttet war. Sollte jedoch der Ehepartner fremd gehen, der normalerweise die Unterhaltszahlung erhalten würde, bspw. die Ehefrau mit keinem oder einem geringen Einkommen, dann hat sie ihr Recht auf einen regulären Unterhalt verwirkt. Nur in Ausnahmefällen erhält sie einen befristeten und weitaus geringeren Unterhalt.

Für die Höhe der Unterhaltszahlung gilt als Faustregel ein Drittel des Nettoeinkommens des schuldig geschiedenen Partners. Die Rechtsanwälte sind fuer diese Berechnungen zuständig, die auch die Vertretung der Scheidungsparteien vor Gericht übernehmen.

Die Beweisschaffung bei Scheidung

Derjenige, der sich auf die rechtsvernichtende Einwendung der Verwirkung des Unterhalts beruft, ist Darlegungs- und beweispflichtig, nach § 1579 speziell Nr. 6 BGB – Ausbruch aus der intakten Ehe. Allerdings genügt es nicht nur, gewisse Eheverfehlungen des Ehepartners von weniger gravierender Tragweite vorzutragen, sondern es geht darum, gravierende Verfehlungen zu beweisen.

Damit es möglich ist, gravierende Verfehlungen des Ehepartners im Scheidungsverfahren vorlegen zu können, ist ein Detektiv der beste Beweisweg. Denn dieser stellt Zeugen und liefert die Beweise. Niemand sollte sich bei einer Scheidung überrollen lassen, wenn der Partner sich ehewidrig verhält, sondern versuchen seine Rechtsposition durch Beweise zu verbessern.

In manchen Fällen entsteht eine Unterhaltspflicht, wenn die Ehe geschieden wird. Doch besonders in diesem Fall wird häufig betrogen und gelogen. Denn schließlich geht es um viel Geld. Somit ist es nur verständlich, wenn es die Gegenseite nicht ganz so ernst nimmt mit der Wahrheit und das gilt vor allem dann, wenn eine neue Beziehung besteht.

Denn der Unterhaltsanspruch kann bei einem Nachweis einer neuen verfestigten Lebensgemeinschaft entfallen.

Scheidungsanwalt und Detektiv arbeiten zusammen

Zumeist sind einige Experten im Zusammenhang mit einem Scheidungsverfahren notwendig. Ein Privatermittler kann ein solcher Experte bei der Scheidung sein. Im Bedarfsfall kann ein professionell arbeitender Privatdetektiv innerhalb kürzester Zeit feststellen, ob ein Betrug bzw. ein Fremdgehen vorliegt. Für erbringt er klare Beweismittel, die für das Verfahren und den Rechtsanwalt von grosser Bedeutung sein können.

Durch den Einsatz einer Detektei können Rechtsanwalt und Detektiv in enger Zusammenarbeit oft schnell und zuverlässig Klarheit verschaffen.

Die Beauftragung eines Privatermittlers kann dann nützlich sein, wenn in dem zu bearbeitenden Scheidungsfall die Frage des „Verschuldens“ einer Partei wichtig ist oder der Nachweis eines solchen Fehlverhaltens – besonders bei einem Ausbruch einer intakten Ehe. Zwar gibt es das Schuldprinzip nicht mehr bei der Scheidung, doch der Ausbruch aus einer intakten Ehe kann durchaus relevant sein. Besonders dann, wenn der untreue Partner nichts von der Beobachtung weiß, sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Bearbeitung durch den Detektiv fraglos am größten.

Wichtig ist auch, dass die Zielperson nicht sensibilisiert wird, bspw. durch entsprechende Andeutungen wie bspw.: Ich lasse dich beobachten oder ich komme dir zu 100% auf die Schliche. Es ist bessern, dass die Zielperson nicht damit rechnet, dass ein Detektiv beauftragt werden könnte.

Hilfreich kann es auch sein, dass Beweismittel vorliegen, die für den einen Moment noch nicht eingesetzt werden sollen. In diesem Fall behält der gehörnte Partner diese in der Schublade, um sie dann im Falle eines Falles vor Gericht zu präsentieren. Weiß der Partner nichts von diesen Beweisen, dann läuft er ins offene Messer. Ob Ide Beweise im Verfahren notwendig sind oder nicht, das wird sich erst im Verlauf von diesem entscheiden. Beweise, die von einem Privatdetektiv gesammelt wurden, können eine große prozesstaktische und strategische Bedeutung haben.